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	<title>lotharruttner/blog &#187; Glück</title>
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		<title>Und siehe da, es war Herbst</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 15:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lothar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>

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	Heute morgen aufgewacht und es war Herbst. Nicht der Kalenderherbst, sondern der andere, der, der sich anf&#252;hlt wie Herbst, egal welcher Tag als heutiger im Kalender steht.
Und es war ein wunderbarer Tag: mit dem Fahrrad durch den vormitt&#228;glichen, noch nicht ganz erwachten Tiergarten zum heute sehr schweizerischen Fr&#252;hst&#252;ck. Danach amerikanisch-mexikanische Sonne am Kreuzberger Wasser. Braucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eugenvontrotta/1404485850/" title="Mehr Fotos auf flickr.com"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1402/1404485850_b9774b45e9.jpg" alt="Mehr Fotos auf flickr" /></a></p>
<p>	Heute morgen aufgewacht und es war Herbst. Nicht der Kalenderherbst, sondern der andere, der, der sich anf&#252;hlt wie Herbst, egal welcher Tag als heutiger im Kalender steht.</p>
<p>Und es war ein wunderbarer Tag: mit dem Fahrrad durch den vormitt&#228;glichen, noch nicht ganz erwachten Tiergarten zum heute sehr schweizerischen Fr&#252;hst&#252;ck. Danach amerikanisch-mexikanische Sonne am Kreuzberger Wasser. Braucht es denn mehr, um gl&#252;cklich zu sein? Vielleicht nicht f&#252;r den Moment, doch besteht das Gl&#252;cklichsein nicht ohnedies nur im Moment? Was folgt? Syrisch-thail&#228;ndische Suppe? Ein gl&#252;cklicher Moment mehr?</p>
<p>&#8220;Denn Wunsch, d.h. Mangel ist die vorhergehende Bedingung jedes Genusses. Mit der Befriedung h&#246;rt aber der Wunsch und folglich der Genu&#223; auf. Daher kann die Befriedigung oder Begl&#252;ckung nie mehr sein als die Befreiung von einem Schmerz, von einer Not: denn dahin geh&#246;rt nicht nur jedes wirkliche offenbare Leiden, sondern auch jeder Wunsch, dessen Importunit&#228;t unsere Ruhe st&#246;rt, ja sogar die ert&#246;tende Langeweile, die uns das Dasein zur Last macht.&#8221; (Arthur Schopenhauer: <em>Die Welt als Wille und Vorstellung</em>, Viertes Buch, § 58)</p>
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