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	<title>lotharruttner/blog &#187; Berlin</title>
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		<title>Au revoir THF</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 21:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lothar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Vom Verschwinden]]></category>
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		<description><![CDATA[
Was der regierende B&#252;rgermeister Berlins vor allem kann ist durch seine markigen Spr&#252;che die Presse und damit die Aufmerksamkeit der &#214;ffentlichkeit auf sich zu ziehen. Sein &#8220;Ich bin schwul &#8230; und das ist auch gut so!&#8221; war gut vor den Wahlen platziert; und da diese beiden Kompetenzen in Berlin ausreichen einen Regierungsposten zu bekleiden, bestimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eugenvontrotta/1831609775/" title="Mehr Fotos auf flickr.com"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2329/1831609775_8b2725ee31.jpg" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/eugenvontrotta/1831609775/" title="Mehr Fotos auf flickr.com"></a></p>
<p>Was der regierende B&#252;rgermeister Berlins vor allem kann ist durch seine markigen Spr&#252;che die Presse und damit die Aufmerksamkeit der &#214;ffentlichkeit auf sich zu ziehen. Sein <span class="Apple-style-span" style="font-style: italic">&#8220;Ich bin schwul &#8230; und das ist auch gut so!&#8221;</span> war gut vor den Wahlen platziert; und da diese beiden Kompetenzen in Berlin ausreichen einen Regierungsposten zu bekleiden, bestimmt er nun &#252;ber Tun und Lassen in der Stadt, f&#252;r die er sich sein Spr&#252;chlein <span class="Apple-style-span" style="font-style: italic">&#8220;Berlin ist arm aber sexy&#8221;</span> ausgedacht hat. Einmal mehr gekonnt pointiert formuliert. Doch eine politische T&#228;tigkeit sollte sich nicht auf das Formulieren von Sachverhalten beschr&#228;nken, sondern dar&#252;ber hinaus auch das Warum dahinter analysieren um daraus Schl&#252;sse f&#252;r die politische Arbeit zu ziehen. Das scheint er aber nicht zu tun, denn anstatt das arm und sexy auch einmal zu hinterfragen, setzt er dem nur ein <span class="Apple-style-span" style="font-style: italic">&#8220;und das ist auch gut so!&#8221;</span> hinterher, und schon ist die Arbeit erledigt. </p>
<p>Auch die vorzeitige Einstellung des Flugbetriebs in Tempelhof ist eine der wenig durchdachten Handlungen: zuerst wird einmal geschlossen – <span class="Apple-style-span" style="font-style: italic">&#8220;und das ist auch gut so!&#8221;</span> – und hinter mir die Sintflut. Konzepte f&#252;r ein Schlie&#223;ungsszenario scheint es nicht zu brauchen, reicht es doch, ein bisschen den Sozialneid zu sch&#252;ren (<span class="Apple-style-span" style="font-style: italic">&#8220;Ick zahl doch nicht f&#252;r einen VIP-Flughafen&#8221;</span>) und schon ist die Arbeit wieder mal getan. So macht regieren Spa&#223;, kostet es doch nicht ein &#220;berma&#223; an Gehirnarbeit.</p>
<p>Vor einer Woche ging der Volksentscheid &#252;ber die Zukunft Tempelhofs leider erfolglos zu Ende. Der regierende B&#252;rgermeister hatte im Vorfeld ja schon deutlich gemacht, dass ihm demokratische Spielregeln herzhaft egal sind und er nicht gedenke ein eventuell erfolgreiches Volksbegehren in seine Erw&#228;gungen einflie&#223;en zu lassen. Interessant auch, welche Schl&#252;sse er aus dem dem Entscheid, bei dem immerhin 60 Prozent der abgegebenen Stimmen f&#252;r die Offenhaltung des Flughafens pl&#228;dierten, zog: <span class="Apple-style-span" style="font-style: italic">&#8220;Allerdings zeigt sich nun auch, dass deutlich mehr als drei Viertel der Berlinerinnen und Berliner entweder mit Nein stimmten oder sich erst gar nicht beteiligten. Deshalb bitte ich darum, dass nun auch die Bef&#252;rworter weiteren Flugbetriebs diese Mehrheit respektieren.&#8221; </span>Das ist in der Tat ein beindruckendes Demokratieverst&#228;ndnis, dessen Wurzel man eher in der Deutschen Demokratischen Republik suchen m&#246;chte, denn in der Bundesrepublik Deutschland. Richtig ist wohl, dass mehr als drei Viertel der Berliner nicht mit &#8220;Ja&#8221; stimmten, daraus aber eine Mehrheit f&#252;r die Schlie&#223;ung abzulesen ist bedenklich, sind nicht abgegebene Stimmen nun einmal nicht abgegebene Stimmen und keine Nein-Stimmen. Schlicht und ergreifend hei&#223;t die niedrige Beteiligung an dem Volksentscheid, dass es einer deutlichen Mehrheit der Berliner schnurzpiepegal ist, was mit dem Flughafen Tempelhof passiert. Und schnurzpiepegal hei&#223;t nunmal nicht: <span class="Apple-style-span" style="font-style: italic">&#8220;Bitte schlie&#223;en!&#8221; </span>Geht man von diesem Demokratieverst&#228;ndnis aus, verwundern die autokratischen Z&#252;ge im Regierungsstil des B&#252;rgermeisters nicht weiter, hei&#223;t das wohl ja auch, dass zu den 34,2 Prozent SPD-W&#228;hlern der letzen Wahl auch noch die 42 Prozent Nichtw&#228;hler hinzuzuz&#228;hlen sind, denn wer nicht w&#228;hlt, erkl&#228;rt sich ja scheinbar mit dem Willen des regierenden B&#252;rgermeisters einverstanden, und schon hat Wowereit eine satte Mehrheit von unfassbaren 76,2 Prozent hinter sich. Warum er da noch die Linken als Koalitionspartner braucht? &#8230; Bitte wachen Sie auf, Herr Wowereit!</p>
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		<title>Willkommen in Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 21:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lothar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Vom Verschwinden]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
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		<description><![CDATA[
	Ja, es ist Herbst, nun auch im Kalender. So wunderbar Herbst, dass die Sonne einen richtig hinauszieht, raus aus der Wohnung, hinaus in die Stadt. Oder sagen wir: fast raus aus der Stadt, genauer: heute mal aufs Tempelhofer Feld.
An dessen Rand steht ja seit fast 70 Jahren ein riesiger Geb&#228;udekomplex, geplant von Ernst Sagebiel und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eugenvontrotta/370274352/" title="Mehr Fotos auf flickr.com"><img src="http://farm1.static.flickr.com/174/370274352_0d160c5292.jpg" class="flickr-photo" alt="" /></a></p>
<p>	Ja, es ist Herbst, nun auch im Kalender. So wunderbar Herbst, dass die Sonne einen richtig hinauszieht, raus aus der Wohnung, hinaus in die Stadt. Oder sagen wir: fast raus aus der Stadt, genauer: heute mal aufs Tempelhofer Feld.</p>
<p>An dessen Rand steht ja seit fast 70 Jahren ein riesiger Geb&#228;udekomplex, geplant von Ernst Sagebiel und gepr&#228;gt von faschistischer &#196;sthetik, der doch den reinen Monumentalismus &#252;berwindet und in seiner Funktionalit&#228;t fasziniert: der Flughafen Berlin-Tempelhof. Ein Flughafen mit bewegter Geschichte. Einst weltgr&#246;&#223;ter seiner Art, wurde er das rettende Tor f&#252;r Westberlin, als die Stadt w&#228;hrend der sowjetischen Blockade durch die Rosinenbomber mit Lebensnotwendigem versogt wurde. Als &#8220;Bau-Symbol der westlichen Freiheit&#8221; ist der Flughafen damit gleichzeitig Berliner Denkmal und Mahnmal f&#252;r das geteilte Deutschland.</p>
<p>In seiner Funktion als Flughafen musste das Geb&#228;ude schon so manchen Dornr&#246;schenschlaf ausharren (so wurde die zentrale Abfertigungshalle nur etwa die H&#228;lfte ihres Lebens auch als solche genutzt), doch geht es nach dem Willen des derzeitigen regierenden B&#252;rgermeisters der Haupstadt und seines rot-rot-gr&#252;nen Verbunds, so soll schon in einem Jahr das letzte Flugzeug vom Tempelhofer Feld gestartet sein. F&#252;r immer. Das zu verhindern versucht gerade ein initiertes Volksbegehren, das Mitte Oktober zur Unterschrift bereitliegen soll. Potentielle 70 Prozent der Berliner stehen hinter dem Begehren, so prophezeihen es Meinungsumfragen. Bleibt zu hoffen, dass diese ihre Stimme auch lautstark zum Ausdruck bringt, damit Tempelhof das Schicksal des Verschwindens erspart bleibt.</p>
<p><em>Informationen pro Tempelhof gibt es auf der Website der ICAT (Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof e. V.) unter <a href="http://www.flughafen-berlin-tempelhof.de" target="_blank">www.flughafen-berlin-tempelhof.de</a></em></p>
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		<title>Und siehe da, es war Herbst</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 15:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lothar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>

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	Heute morgen aufgewacht und es war Herbst. Nicht der Kalenderherbst, sondern der andere, der, der sich anf&#252;hlt wie Herbst, egal welcher Tag als heutiger im Kalender steht.
Und es war ein wunderbarer Tag: mit dem Fahrrad durch den vormitt&#228;glichen, noch nicht ganz erwachten Tiergarten zum heute sehr schweizerischen Fr&#252;hst&#252;ck. Danach amerikanisch-mexikanische Sonne am Kreuzberger Wasser. Braucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eugenvontrotta/1404485850/" title="Mehr Fotos auf flickr.com"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1402/1404485850_b9774b45e9.jpg" alt="Mehr Fotos auf flickr" /></a></p>
<p>	Heute morgen aufgewacht und es war Herbst. Nicht der Kalenderherbst, sondern der andere, der, der sich anf&#252;hlt wie Herbst, egal welcher Tag als heutiger im Kalender steht.</p>
<p>Und es war ein wunderbarer Tag: mit dem Fahrrad durch den vormitt&#228;glichen, noch nicht ganz erwachten Tiergarten zum heute sehr schweizerischen Fr&#252;hst&#252;ck. Danach amerikanisch-mexikanische Sonne am Kreuzberger Wasser. Braucht es denn mehr, um gl&#252;cklich zu sein? Vielleicht nicht f&#252;r den Moment, doch besteht das Gl&#252;cklichsein nicht ohnedies nur im Moment? Was folgt? Syrisch-thail&#228;ndische Suppe? Ein gl&#252;cklicher Moment mehr?</p>
<p>&#8220;Denn Wunsch, d.h. Mangel ist die vorhergehende Bedingung jedes Genusses. Mit der Befriedung h&#246;rt aber der Wunsch und folglich der Genu&#223; auf. Daher kann die Befriedigung oder Begl&#252;ckung nie mehr sein als die Befreiung von einem Schmerz, von einer Not: denn dahin geh&#246;rt nicht nur jedes wirkliche offenbare Leiden, sondern auch jeder Wunsch, dessen Importunit&#228;t unsere Ruhe st&#246;rt, ja sogar die ert&#246;tende Langeweile, die uns das Dasein zur Last macht.&#8221; (Arthur Schopenhauer: <em>Die Welt als Wille und Vorstellung</em>, Viertes Buch, § 58)</p>
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		<title>Der Lange Jammer</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 23:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lothar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Vom Verschwinden]]></category>
		<category><![CDATA[S-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>

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Mit dem heutigen Tag beginne ich eine lose Reihe von Blogs &#252;ber Orte, die f&#252;r immer von dieser Welt verschwunden sind, die im Verschwinden begriffen sind, und f&#252;r die es lohnt, eine Tr&#228;ne zu verlieren. Ein solcher Ort ist der Lange Jammer. Einst die l&#228;ngste Fu&#223;g&#228;ngerbr&#252;cke Europas, verband diese Stahlkonstruktion, die 1937 fertiggestellt wurde, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image11" src="http://www.ruttner.org/blog/wp-content/uploads/2006/10/scan10000.jpg" alt="Der Lange Jammer" /></p>
<p>Mit dem heutigen Tag beginne ich eine lose Reihe von Blogs &#252;ber Orte, die f&#252;r immer von dieser Welt verschwunden sind, die im Verschwinden begriffen sind, und f&#252;r die es lohnt, eine Tr&#228;ne zu verlieren. Ein solcher Ort ist der <em>Lange Jammer</em>. Einst die l&#228;ngste Fu&#223;g&#228;ngerbr&#252;cke Europas, verband diese Stahlkonstruktion, die 1937 fertiggestellt wurde, den heutigen S-Bahnhof <em>Storkower Stra&#223;e</em> in Berlin Lichtenberg mit der Eldenaer Stra&#223;e in Friedrichshain. 434 Meter lang, vier Meter breit und sechs Meter hoch spannte sich die Br&#252;cke zu ihrer Er&#246;ffnung auf 22 St&#252;tzen &#252;ber das Schlachthofgel&#228;nde. Der Fu&#223;weg war &#252;berdacht und seitlich mit undurchsichtigen Glasscheiben verkleidet, um die Aussicht auf die t&#228;glichen Szenen im Schlachtbetrieb zu verhindern.</p>
<p>Im Zweiten Weltkrieg wurde die im Volksmund „Langer Jammer“, „Langes Elend“ oder auch „Rue de Galopp“ genannte Br&#252;cke stark zerst&#246;rt, bis 1951 aber wieder rekonstruiert. Zu DDR-Zeiten wurde sie in den 70er-Jahren umfangreich saniert und bis zum Wohngebiet <em>Fennpfuhl</em> verl&#228;ngert. Von nun an ma&#223; sie 522 Meter.</p>
<p>Mitte der 90er-Jahre wurde anl&#228;sslich des beginnenden Wiederaufbaus der Ring-Bahn das 85 Meter lange Teilst&#252;ck vom S-Bahnhof bis &#252;ber die Storkower Stra&#223;e saniert. Da der Investor des geplanten Wohn- und Gewerbegebiets <em>Alter Schlachthof</em> darauf dr&#228;ngte wurde ein 300 Meter langes Teilst&#252;ck der denkmalgesch&#252;tzten Br&#252;cke 2002 abgerissen.</p>
<p>Die Senatsverwaltung kommentiert in Ihrer <em>Drucksache Nr. 15/581 (II.A.17.) – Auflagenbeschl&#252;sse 2002 /2003</em> lapidar: „Die Abrissma&#223;nahmen ergaben sich aus der Notwendigkeit der zeitgerechten, und vertraglich vereinbarten Schaffung von Baufreiheit f&#252;r das Investitionsvorhaben „Fachmarktzentrum“ an der Herrmann-Blankenstein-Stra&#223;e.“</p>
<p>Aus Gr&#252;nden des Denkmalschutzes lie&#223; man ein etwa 75 Meter langes Teilst&#252;ck an der Eldenaer Stra&#223;e bestehen. Doch selbst dieses wurde im Fr&#252;hjahr 2006 beseitigt. Nun erinnern nur mehr das zu Tode sanierte Teilst&#252;ck, das das „Fachmarktzentrum“ mit dem S-Bahnhof und der Storkower Stra&#223;e verbindet, sowie der Name der an seiner Stelle verlaufenden Stra&#223;e, „Zum Langen Jammer“, an das einstige Bauwerk. Einmal mehr eine Schande, wie die Verwaltung dieser Stadt mit ihren Baudenkm&#228;lern umgeht.</p>
<p>Informationen zum Areal des <em>Zentralvieh- und Schlachthofs</em> mit einem Abriss zur Geschichte der Fu&#223;g&#228;ngerbr&#252;cke ist auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralviehhof_(Berlin)" target="_blank">Wikipedia</a> zu finden. Weiter Bilder finden sich unter anderen in meinem <a href="http://www.flickr.com/photos/eugenvontrotta/sets/72057594052227398/" target="_blank"><em>Photoset</em> zum <em>Langen Jammer</em> auf <em>flickr</em></a>.</p>
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		<title>Handy Tools</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Oct 2006 14:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lothar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Dinge die den Neoblogger und flickr-User begeistern: Eben habe ich herausgefunden, dass meine Lieblings-Web 2.0-Anwendung flickr noch ein ganz tolles Tool bereith&#228;lt, das mir das Bloggen in Zukunft noch einfacher machen soll, kann ich doch nach Eingabe meiner Daten ab sofort direkt von jeder Foto-Ansicht aus einen Blog schreiben und hierher schicken. Kein umst&#228;ndliches URL-Kopieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Handy Tools" id="image7" src="http://www.ruttner.org/blog/wp-content/uploads/2006/10/pict1674.jpg" /></p>
<p>Dinge die den Neoblogger und flickr-User begeistern: Eben habe ich herausgefunden, dass meine Lieblings-Web 2.0-Anwendung <em>flickr</em> noch ein ganz tolles Tool bereith&#228;lt, das mir das Bloggen in Zukunft noch einfacher machen soll, kann ich doch nach Eingabe meiner Daten ab sofort direkt von jeder Foto-Ansicht aus einen Blog schreiben und hierher schicken. Kein umst&#228;ndliches URL-Kopieren mehr, sondern nur mehr <em>Blog this</em> klicken, und los geht&#8217;s. Die Wunderwelt der Technik &#8230;</p>
<p>Was mir sonst noch auf den N&#228;geln brennt: Gestern abend Premiere im <em>Berliner Ensemble</em> – Claus Peymann und Hermann Beil spielen Thomas Bernhard; und vor allem sich selbst. Die Inszenierung altbekannt noch auch dem Wiener Akademietheater, die Besetzung allerdings neu und so richtig genial – eigentlich die logische und Idealbesetzung, verleiht es den drei Dramoletten doch eine besondere Komik und doppelte Ironie, wenn Peymann selbst Peymann sagen l&#228;sst, das Publikum k&#246;nne ihn im Grunde doch im Arsch lecken. Peymann macht Bernhard ist f&#252;r mich wohl seit &#252;ber 20 Jahren die beste und einzige M&#246;glichkeit, Bernhard auf die B&#252;hne zu bringen. Deshalb – und auch meiner Begleitung wegen – ein wunderbarer Theaterabend. Bitte mehr davon!</p>
<p>War noch was mit der Weltkom&#246;die &#214;sterreich? Ach ja! Die &#214;sis w&#228;hlen mal wieder ihre Schl&#228;chter selber. Heute also mit dem f&#252;r das kleine Land &#252;berdimensionierten Stimmzettel ab nach Tiergarten in die Botschaft der Republik und dem Erbrechen nahe doch auch ein Kreuzchen draufgemalt – noch nie zuvor mit solchem schlechten Gewissen und so ganz gegen jede politische &#220;berzeugung. Eigentlich w&#228;re es doch richtiger, das einzig Wahre zu tun und nicht zu w&#228;hlen. Aber was n&#252;tzts? Der Ersatzkaiser wird sich ja doch wieder als der Wahlgewinner pr&#228;sentieren und weiter seine Operettenpolitik machen. Bleibt nur zu hoffen, diesmal ohne fl&#246;tenspielender Volksschullehrerin im Gep&#228;ck. Und vielleicht dann doch einmal mit einer Partei, die nicht st&#228;ndig die Grenzen der Menschenw&#252;rde auslotet und &#252;berschreitet. Aber warum eigentlich? Haben nicht die W&#228;hler genau die Regierung verdient, die sie w&#228;hlen? Hat nicht ein Operettenland eine Operettenregierung verdient, die nichts andere tut, als ihre Operettenpolitik umzusetzen? Tu felix Austria!</p>
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		<title>Neulich im ICC</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 22:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lothar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[ICC]]></category>

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320 Meter lang, 80 Meter breit und 40 Meter hoch – so steht das 1979 er&#246;ffnete und von den Architekten Ralf Sch&#252;ler und Ursulina Sch&#252;ler-Witte geplante Internationale Congress Centrum wie ein UFO in der Berliner Stadtlandschaft. Besonders an einem Sonntag, wenn das Haus menschenleer ist, und man tiefer in das Geb&#228;ude eindringt, scheint es aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eugenvontrotta/254396128/" title="Mehr Fotos auf flickr.com" target="_blank"><img src="http://static.flickr.com/41/254396128_7c622ece34.jpg" width="500" height="375" alt="20060924_01" /></a></p>
<p>320 Meter lang, 80 Meter breit und 40 Meter hoch – so steht das 1979 er&#246;ffnete und von den Architekten Ralf Sch&#252;ler und Ursulina Sch&#252;ler-Witte geplante <i>Internationale Congress Centrum</i> wie ein UFO in der Berliner Stadtlandschaft. Besonders an einem Sonntag, wenn das Haus menschenleer ist, und man tiefer in das Geb&#228;ude eindringt, scheint es aus einer anderen Welt zu kommen. Und wie es sich f&#252;r ein anst&#228;ndiges UFO geh&#246;rt, kann es fliegen. Zumindest, wenn es nach der Architekturanalystin Ragna K&#246;rbi geht: „Es kann auf jeden Fall fliegen. Das Geb&#228;ude wei&#223; es nur noch nicht. Vielleicht wei&#223; es das Geb&#228;ude auch, nur die Stadt wei&#223; es noch nicht.“</p>
<p>Dennoch scheinen nicht alle so gl&#252;cklich mit dem Geb&#228;ude zu sein. Nicht kostendeckend klagt der Senat und w&#252;rde es am liebsten schon heute abgerissen sehen. Das kennen wir ja aus Berlin – ein Palast, politisch nicht mehr opportun, weg damit! Es scheint als sei Archtitektur, ist sie nicht mindestens 100 Jahre alt, ohnedies nichts Wert, reiner Zweck auf Zeit. „Wenn der Palast weg muss, dann muss das ICC auch weg. Absurd nat&#252;rlich. Abgesehen davon, dass ich auch finde, dass auch der Palast nicht sofort weg m&#252;sste – ich denke, insgesamt m&#252;sste man mit Geb&#228;uden ein bisschen vorsichtiger umgehen. Solche Abrisse kosten unglaublich viel Geld – auch das ICC“, so Christine Edmaier vom Bund Deutscher Architekten. Ein Gedanke, der gar nicht laut genug ge&#228;u&#223;ert werden kann: <strong>Insgesamt m&#252;sste man mit Geb&#228;uden ein bisschen vorsichtiger umgehen!</strong></p>
<p>Da bleibt nur zu hoffen, dass die Stadt endlich aufwacht und sich nicht mehr l&#228;nger ein mittelm&#228;&#223;iges Bauwerk nach dem anderen in die Baul&#252;cken knallen l&#228;sst, um im Gegenzug ein bisschen von der Architektur der letzten 50 Jahre befreit zu werden – das gibt ja neue Baul&#252;cken &#8230;</p>
<p>Bilder vom Geb&#228;ude gibt es in der Group <a href="http://www.flickr.com/groups/icc/pool/" target="_blank"><i>ICC</i></a> auf <a href="http://www.flickr.com" target="_blank">flickr</a>.</p>
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