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	<title>lotharruttner/blog &#187; Film</title>
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		<title>Auf Drogen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 16:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lothar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Enter the Void]]></category>
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Die Kritiken versprachen einen filmisch interessanten, aber durchwegs anstrengenden Film. Der Trailer, den ich schon alleine der Musik wegen sehr mochte, versprach einen optisch sehr ansprechenden, aber durchwegs anstrengenden Film. Und tats&#228;chlich: Als ich vergangene Woche im Moviemento sa&#223;, zweieinhalb Stunden lang auf eher unbequemen St&#252;hlen, da sah ich einen optisch teils sehr sch&#246;nen, filmisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="499" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2rRqIDjjwwc?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2rRqIDjjwwc?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="499" height="306"></embed></object></p>
<p>Die Kritiken versprachen einen filmisch interessanten, aber durchwegs anstrengenden Film. Der Trailer, den ich schon alleine der Musik wegen sehr mochte, versprach einen optisch sehr ansprechenden, aber durchwegs anstrengenden Film. Und tats&#228;chlich: Als ich vergangene Woche im Moviemento sa&#223;, zweieinhalb Stunden lang auf eher unbequemen St&#252;hlen, da sah ich einen optisch teils sehr sch&#246;nen, filmisch hoch interessanten, aber einen unheimlich anstrengenden Film. Ich meine sogar, es war der anstrengendste Film, den ich je gesehen hatte – und das in jeder k&#246;rperlichen Hinsicht: die Bilder der verwackelten, teils unscharfen, teils drogengetr&#252;bten Bilder der subjektiven Kamera im ersten Teil des Filmes verursachten Schwindelgef&#252;hle, die Dumpfen B&#228;sse der Musik drangen bis in die Eingeweide und der zwar nicht zum Film aber durchaus zum Kino geh&#246;rige Grillgeruch vom T&#252;rken einen Stock tiefer verursachten mir eine wahre &#220;belkeit. Die Brutalit&#228;t der expliziten Bilder auf der Leinwand verst&#228;rkten dieses Gef&#252;hl und 160 Minuten lang stand die Frage im Raum, warum man sich das eigentlich antut. In der Hoffnung, darauf eine Antwort zu finden, blieb ich 160 Minuten lang sitzen.</p>
<p>Nur: so wirklich fand ich die Antwort nicht. Einen Sinn, eine Moral, eine Aussage konnte ich nicht erkennen. Und als dann kurz vor Schluss, nachdem ein r&#228;tselhaftes Licht aus der Scham kopulierender P&#228;rchen str&#246;mte, ein Ejakulat in vaginaler Sichtweise mich quasi im Gesicht traf konnte ich – und mit mir fast der ganze Kinosaal – eigentlich nur noch lachen, weil mir nicht eingehen wollte, dass der Regisseur den Kreislauf vom Tod zur Reinkarnation tats&#228;chlich auf diese Weise schlie&#223;en wollte. Etwas ger&#228;dert, verlie&#223; ich den Kinosaal, ganz froh, diesen Ort endlich verlassen zu k&#246;nnen, und doch irgendwie fasziniert von dem eben gesehenen, von dem Rausch, der mich – drogengleich – erfasst hatte.</p>
<p><strong>Enter the Void</strong> (<em>Soudain le vide</em>), F 2009, 162 Min., Regie und Buch: Gaspar Noé, Kamera: Benoît Debie, Schnitt: Gaspar Noé, Marc Boucrot, Jerome Pesnel, Musik: Thomas Bangalter. Mit: Paz de la Huerta, Nathaniel Brown, Cyril Roy, Emily Alyn Lind, Jesse Kuhn</p>
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		<title>Átame y piensa en mi!</title>
		<link>http://www.lotharruttner.de/blog/2010/05/07/atame-y-piensa-en-mi/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 10:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lothar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Luz Casal]]></category>
		<category><![CDATA[Pedro Almodóvar]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dank eines wunderbaren Geburtstagsgeschenkes meiner Schwester tauche ich gerade tiefer in den Kosmos Almodóvar ab, als je zuvor, bin gefesselt von den Bildern, den Geschichten, den Charakteren, der Musik &#8230;
&#160;
Denk an mich!
Wenn du zutiefst traurig bist
Denk an mich
Wenn du weinen m&#246;chtest
Denk an mich
Du wei&#223;t, ich verehre
Dein g&#246;ttliches Bild
Deinen kindlichen Mund
der mich ganz klein
lehrte zu s&#252;ndigen.
Denk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-51" title="Barcelona" src="http://www.ruttner.org/blog/wp-content/uploads/2010/05/PICT0105.jpg" alt="Barcelona" width="500" height="333" /></p>
<p>Dank eines wunderbaren Geburtstagsgeschenkes meiner Schwester tauche ich gerade tiefer in den Kosmos Almodóvar ab, als je zuvor, bin gefesselt von den Bildern, den Geschichten, den Charakteren, der Musik &#8230;<br />
<br />&nbsp;<br />
<strong>Denk an mich!</strong></p>
<p>Wenn du zutiefst traurig bist<br />
Denk an mich<br />
Wenn du weinen m&#246;chtest<br />
Denk an mich<br />
Du wei&#223;t, ich verehre<br />
Dein g&#246;ttliches Bild<br />
Deinen kindlichen Mund<br />
der mich ganz klein<br />
lehrte zu s&#252;ndigen.</p>
<p>Denk an mich<br />
Wenn du leidest<br />
Wenn du weinst<br />
Auch dann, denk an mich<br />
Wenn du mir das Leben nehmen willst<br />
Ich will es nicht mehr<br />
Es gibt mir nichts, ohne dich.<br />
<br />&nbsp;</p>
<div><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.wat.tv/swf2/150863nIc0K11715690" width="480" height="270" id="wat_715690"><param name="movie" value="http://www.wat.tv/swf2/150863nIc0K11715690" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed width="480" height="270" src="http://www.wat.tv/swf2/150863nIc0K11715690"  allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" />Veuillez installer Flash Player pour lire la vidéo</object></div>
<div class="watlinks" style="width:480px;font-size:11px; background:#CCCCCC; padding:2px 0 4px 0; text-align: center;"><a target="_blank" class="waturl" href="http://www.wat.tv/video/piensa-en-mi-fc8a_2frhb_.html" title="Vidéo Piensa en mi sur wat.tv"><strong>Piensa en mi</strong></a> Vidéo <a class="waturl altuser" href="http://www.wat.tv/cjibe" title="Retrouvez toutes les vidéos cjibe sur wat.tv">cjibe</a> sélectionnée dans <a href="http://www.wat.tv/guide/cinema" class="waturl alttheme" title="Toutes les vidéos Cinéma sont sur wat.tv">Cinéma</a> </div>
<p>Luz Casal: <em>Piensa en mi</em></p>
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		<title>Dinge, die das Leben lebenswert machen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 22:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lothar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[
Woody Allens Isaac Davis stellt gegen Ende des Films Manhattan die Frage: Warum ist das Leben lebenswert? „Eine sehr gute Frage. Weil es gewisse Dinge gibt, die es lebenswert machen, meine ich. Was zum Beispiel? Also f&#252;r mich, da w&#252;rde ich sagen vielleicht Groucho Marx, um nur eins zu nennen, und Willie Maze, und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image22" src="http://www.ruttner.org/blog/wp-content/uploads/2007/03/pict2304.jpg" alt="Flugzeug" /></p>
<p>Woody Allens Isaac Davis stellt gegen Ende des Films <i>Manhattan</i> die Frage: Warum ist das Leben lebenswert? „Eine sehr gute Frage. Weil es gewisse Dinge gibt, die es lebenswert machen, meine ich. Was zum Beispiel? Also f&#252;r mich, da w&#252;rde ich sagen vielleicht Groucho Marx, um nur eins zu nennen, und Willie Maze, und der zweite Satz der Jupiter-Sinfonie, und Louis Armstrongs Aufnahme von <i>Potato Head Blues</i>, schwedische Filme nat&#252;rlich, <i>Lehrjahre des Gef&#252;hls</i> von Flaubert, Marlon Brando, Frank Sinatra, und die unglaublichen &#196;pfel und Birnen von Cézanne, die Krebsschw&#228;nze bei Sam Wo. Tracys Gesicht &#8230;“</p>
<p>Vielleicht sollten wir uns alle selber &#246;fter die Frage stellen, was das Leben denn lebenswert macht. Also f&#252;r mich, da w&#252;rde ich sagen vielleicht Johnny Cash, und Woody Allen, und die Opern von Richard Wagner, Giya Kanchelis <i>Vom Winde beweint</i>, die Norma der Maria Callas, <i>Radetzkymarsch</i> von Joseph Roth, und Ingeborg Bachmann, und <i>The Last Picture Show</i>, Berlin, die Suppe bei Azar. Und das unglaubliche Gef&#252;hl, einem Menschen ganz nah zu sein.</p>
<p>„Wenn ich den See seh&#8217;, brauch&#8217; ich kein Meer mehr“, sagt man irgendwo im S&#252;den des Landes &#8230;</p>
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